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Tipps für den Haushalt
2002-09-25
 
HausfrauenglückDas Leben mit Zwillingen verlangt zumindest eine teilweise Umstellung der gesamten Haushaltsorganisation, selbst wenn Sie schon ein älteres Kind haben. Handgriffe, die früher nicht der Rede wert waren, werden von Zwillingsmüttern nun als aufwendig erlebt. Vergessen Sie Ihre Illusionen über einen perfekten Haushalt und beginnen Sie rechtzeitig zu organisieren. Hier eine Reihe von Vorschlägen, die dabei hilfreich sein könnten:

  • Planen Sie die Arbeiten im Haushalt im Voraus.
  • Erstellen Sie eine wöchentliche Aufstellung, was wann zu erledigen ist und lernen Sie zu delegieren, auch wenn die Dinge dann nicht haargenau so ausgeführt werden, wie Sie sich das vorstellen
  • Versuchen Sie Ihre Toleranzgrenze auszudehnen, indem Sie nicht unbedingt notwendige Arbeiten wie Fensterputzen verschieben oder bei Gelegenheit von jemand anderem erledigen lassen.
  • Wenn die Zeit kommt, wo die ganzen Wohnung mit Kinderspielzeug übersät ist, räumen Sie sinnvoller weise erst am Abend auf .
  • Wenn Sie sonst niemanden haben, der Ihnen behilflich sein könnte, überlegen Sie sich die Möglichkeit einer (bezahlten) Haushaltshilfe – wenn es Ihr Budget belastet, zumindest stundenweise.
  • Erstellen Sie einen monatlichen/wöchentlichen Speiseplan. Das hilft Ihnen nicht nur bei der Überlegung „Was soll ich heute wieder kochen ?“ Zeit zu sparen, sondern auch wirtschaftlicher einzukaufen.
  • Machen Sie eine Einkaufsliste, die Sie ständig ergänzen, wenn etwas ausgegangen ist. Für haltbare Produkte empfiehlt sich ein organisierter Großeinkauf. Nutzen Sie die Möglichkeiten der Anlieferung ins Haus, die von verschiedenen Lebensmittelfirmen (z.B. Bofrost-Tiefkühlwaren) oder Drogeriewarenkonzernen (manche DM-Filialen) angeboten wird.
  • Überlegen Sie, was Sie an Arbeit im Haushalt reduzieren könnten und überdenken Sie die Anschaffung neuer Haushaltsgeräte, die sich auch auf längere Sicht bezahlt machen: Tiefkühltruhe, Mikrowelle, Wäschetrockner sind einige Überlegungen wert. Achten Sie beim Kauf von Babykleidung und Bettwäsche darauf, dass sie möglichst bügelfrei ist
  • Gewöhnen Sie sich an, unkomplizierte Gerichte zu kochen. Bereiten Sie große Mengen vor, die Sie dann portionsweise einfrieren.

Hilfe von außen unbedingt annehmen !

Ganz ohne zusätzliche Hilfe werden Sie wahrscheinlich nicht auskommen, denn Sie werden bald bemerken, dass im Zwillingsalltag 24 Stunden nicht ausreichen, um alles an einem Tag zu erledigen. Je nach finanziellen Möglichkeiten und den besonderen Anforderungen in Ihrer Situation sollten Sie daher rechtzeitig nach entsprechender Unterstützung Ausschau halten, damit der Alltag halbwegs reibungslos verläuft, wenn die Zwillinge einmal geboren sind.

Es gibt eine Reihe von Hilfsorganisationen (Caritas, Hilfswerk), die in den ersten Wochen kostengünstig Unterstützung anbieten. Stundenweise wird Ihnen so im Haushalt und bei der Kinderpflege ausgeholfen (Lesen Sie dazu auch den Artikel über „Kinderbetreuung“). Der Tarif hängt meist vom Einkommen ab. Erkundigen Sie sich bei Sozialämtern (Abteilung für Jugend und Familie) oder bei Ihrem Gemeindeamt eventuell auch beim zuständigen Pfarramt.

Haushaltshilfen:

Wöchentliche Haushaltshilfe

am besten über Empfehlung einer Freundin oder Bekannten, damit man sich nachträglich nicht über Schlampereien ärgern muss

PraktikantenInnen von diverse Hauswirtschaftsschulen

Vermittlung entweder über Caritas oder zuständige Gemeinde. Erkundigen Sie sich am besten bei der jeweiligen Landesregierung im Familienreferat. Die SchülerInnen sind natürlich keine Profis, aber sie können sich im Alltag als sehr nützliche Hilfe bei einfachen, zeitraubenden Arbeiten erweisen.
Kostenpunkt: ca. 95EUR monatlich für etwa 12 Stunden wöchentliche Hilfe.

Caritas oder Hilfswerk (Kontakt über Arbeitsmarktservice oder direkt)

vermitteln auch Hilfe im Krankheitsfall, wenn keine nahestehende Person aus der Familie zur Verfügung steht oder acht Wochen nach der Geburt. Der Stundensatz richtet sich hier allerdings nach dem monatlichen Nettoeinkommen. Das gilt im Übrigen auch für Selbständige.

Bei einem größeren Haushalt gibt es die Möglichkeit, ein Au pair - Mädchen anzustellen. Dazu benötigen Sie allerdings eine separate Unterbringungsmöglichkeit für das Mädchen. Kostenpunkt: ca. EUR 255 im Monat plus freie Kost. Vermittlung: Ökista (siehe auch im Anhang).

Zögern Sie nicht, jede unbezahlte Hilfe anzunehmen und zeigen Sie dabei keine falsche Scham. Sagen Sie niemals "nein", wenn die Schwiegermutter ankündigt, Fenster zu putzen oder eine Freundin ein paar Mahlzeiten vorkochen will. Scheuen Sie sich auch nicht, Ihre Familie für bestimmte Arbeiten einzuteilen: wenn Sie Ihren Eltern/Schwiegereltern zum Beispiel nicht zutrauen, Ihre Kinder allein zu wickeln oder zu füttern, können Sie sie ja auch einkaufen schicken. Revanchieren können Sie sich später einmal !

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Der Verein Caritas bietet kostengünstige Hilfe im Haushalt und bei der Kinderbetreuung
www.caritas.or.at

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