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Sicherheit im Haushalt
2003-03-29
 
CremehexenSobald die Zwillinge beginnen zu robben, krabbeln und sich überall hochzuziehen, ist der Tag noch ausgefüllter als man sich das je vorgestellt hätte. Nun sind auch die Zeiten vorbei, wo sich die geforderte Zwillingsmutter zumindest ab und zu ein paar Ruhepausen gönnen konnte, wenn Ihre Kinder friedlich auf der Krabbeldecke lagen oder im Sitzen spielten. Auch wenn sie gutgemeint sind - überhören Sie besser die gutgemeinten Ratschläge von Einlingsmüttern. Wer keine Zwillinge hat, weiß nicht, was es heißt, hinter zwei Kleinkindern her zu sein, die mit einer geradezu energischen Geschwindigkeit auf eine Gefahrenquelle zusteuern. Dazu kommt, dass sich Zwillinge schon bald gegenseitig anstiften, und miteinander ist mehr zu schaffen, als es einem einzelnen Kind möglich wäre. Da steigt zum Beispiel ein Kind auf das andere und klettert so aus der Gehschule hinaus (habe ich selbst erlebt). Nach Berichten von Zwillingsmüttern gibt es eine viel höhere Rate an Verletzungen und Unfällen als bei Einzelkindern, auch der Einsatz von Sicherheitseinrichtungen ist größer im Vergleich zu älteren oder jüngeren Geschwistern von Zwillingen.

Wohnung zwillingssicher gestalten

Auch wenn es oft furchtbar anstrengend ist, behalten Sie Ihre Zwillinge stets im Auge oder sorgen Sie zumindest dafür, dass sich die beiden an einem sicheren Ort aufhalten. Kleine Kinder sind neugierig und wollen alles entdecken und erforschen. Betrachten Sie einmal Ihre Umgebung aus der Sicht eines Kindes, dann fällt es Ihnen leichter, die darin verborgenen Gefahren zu erkennen. War Ihre Wohnung beim ersten Kind vielleicht noch kindersicher, muss sie jetzt „zwillingssicher“„ gestaltet werden. Wenn zwei oder sogar mehrere Kinder die Gegend unsicher machen, ist es umso wichtiger, sämtliche Gefahrenquellen außer Reichweite zu räumen, da man die Kleinen notfalls auch einmal für ein paar Minuten allein lassen muss, zum Beispiel um in einem anderen Zimmer oder in der Waschküche die Wäsche aufzuhängen.

Andererseits heißt es, dass zuviel Vorsicht die Kinder überängstlich oder auch zu sorglos macht. Der beste Weg, Gefahren abzuwehren, ist immer noch das wachsame Auge einer Mutter. In diesem Zusammenhang ist es auch wichtig, dass die Kinder schon frühzeitig lernen, ein Verbot zu akzeptieren. Bei großen Gefahren wie Steckdosen, Feuer oder offenen Fenstern müssen Sie trotz Schutzvorkehrungen immer „Nein“ sagen.

Hier ein paar Tipps, and die man bei einem Kind vielleicht verzichten könnte

  • Sichern Sie sämtliche Steckdosen in Reichweite der Kinder mit Kindersicherungen.

  • Auf Herdschutzgitter - am besten mit Schalterabdeckung - sollten Sie nicht verzichten.

  • Tür-und Treppengitter sind ein absolutes Muss, da man die Kinder ja nicht pausenlos im Auge haben kann. Es gibt fixe Absperrungen, die Sie auf jeden Fall am Auf - und Abgang jeder Treppe anbringen sollten, und mobile Gitter, die Sie zum Beispiel vor das Kinderzimmer oder die Küche zwischen den Türstock einklemmen.

  • Sichern Sie Türen, Fenster aber auch Laden und Kästen mit Sicherheitsriegeln ab, die das Öffnen beziehungsweise das Zumachen verhindern und somit auch der Gefahr des Finger-Einzwickens vorbeugen.

    Es versteht sich von selbst, dass alle Medikamente, Zigaretten und Alkohol, Putzmittel und giftige Substanzen für Haus und Garten unter Verschluss aufbewahrt werden.

  • Verzichten Sie eine Zeit lang auf Tischtücher. Wenn die Babys mit vereinten Kräften daran ziehen, könnten sie einen Topf oder eine Schüssel mit heißem Inhalt mit herunter ziehen. Decken Sie Messer und Gabeln erst auf, wenn die Kinder außer Reichweite sind.

  • Wenn die Zwillinge beginnen auf die Sessel und von dort auf den Tisch zu klettern, legen Sie die Stühle einfach um. Das sieht zwar nicht sehr wohnlich aus, aber es beugt der Sturzgefahr vor.

  • Es ist nervenschonend, alles Greifbare nach oben zu räumen oder vorübergehend zu versperren.

  • Besondere Vorsicht ist beim Bügeln geboten. Selbst ein abkühlendes Bügeleisen kann Verbrennungen verursachen.

  • Lassen Sie Ihre Kinder nie unbeaufsichtigt in der Badewanne. Gehen Sie niemals zum Telefon oder zur Tür, wenn die Kinder im Bad sitzen. Drehen Sie den Thermostat zurück, damit sich die Babys nicht verbrennen, wenn Sie den Wasserhahn aufdrehen.

    Lassen Sie die Kinder nicht einmal eine Sekunde aus den Augen, wenn sie am Wickeltisch liegen oder sitzen.

  • Babys sind neugierig und stecken alles – vor allem wenn es klein ist – in den Mund. Achten Sie daher besonders darauf, dass keine kleinen Gegenstände, wie Knöpfe, Batterien, aber auch kleines Spielzeug von älteren Geschwistern in den Räumen, wo sich die Zwillinge aufhalten, herumliegen. Vorsicht bei Luftballons oder dünnen Plastiksäckchen: wenn ein Baby einen Gummiteil abbeißt und verschluckt, kann es daran sofort ersticken, weil sich der Gummi wie ein Ventil um die Luftröhre legt.

  • Lassen Sie die Babys nirgends länger als ein paar Minuten allein oder bleiben Sie zumindest in Hörweite. Wenn sich Ihre Kinder auf einmal ganz still verhalten, sehen Sie sofort nach, was los ist. Meistens hat etwas ganz Besonderes Ihre Aufmerksamkeit erregt, wie zum Beispiel die Inspektion des Mistkübels oder Sie starten ihre ersten Malversuche mit Ihrem Lippenstift am Badezimmerboden.

  • Zwillinge im Kleinkindalter verletzen sich häufig gegenseitig beim Spielen. Räumen Sie daher lieber „gefährliche“ Dinge wie Holzhämmerchen, Schnüre etc. vorsichtshalber beiseite.

  • Schnallen Sie Ihre Kinder immer an, wenn sie im Kinderwagen oder im Hochstuhl sitzen. In den Hochstühlen besteht zusätzlich die Gefahr, dass sie umkippen, wenn die Kinder trotzdem versuchen aufzustehen und herumzuturnen, lassen Sie daher die Kinder nie aus dem Auge, solange sie darin sitzen.

  • Weg mit giftigen Pflanzen, oder Sie stellen die Topfpflanzen vorübergehend an einen Platz, den die Kinder nicht erreichen können. In der Zeit, wo Ihre Kinder Gefallen daran finden, Blumentöpfe auszuräumen, sichern Sie die Pflanzen durch ein Schutzgitter oder eine andere Barrikade ab.

  • Wenn Sie schnell zum Telefon müssen oder jemand an der Tür klingelt, kann eine Gehschule sehr praktisch sein.

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