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Welche Frauen bekommen Zwillinge ?
2002-09-12, von Sigrun Rux
 Sigrun Rux
Info zum Autor 
Schwanger mit Zwillingen„Die Chance auf zweieiige Zwillinge erhöht sich besonders für Frauen im Alter zwischen 34 und 39 Jahren mit bereits einem oder mehreren Kindern“, weiß die Gynäkologin Dr. Kora Hirtenlehner-Ferber, die werdende Zwillingsmuttis in der Mehrlingsambulanz des AKH Wien betreut. Im wesentlichen schafft hier die Mutter die Voraussetzung für ihre Entstehung, indem durch eine erhöhte Produktion des follikelstimulierenden Hormons FSH zwei Eizellen statt einer heranreifen, die dann auch beide befruchtet werden. Auf einem ähnlichen Prinzip beruht eine Hormonbehandlung, weil durch die erhöhte Ausschüttung von Hormonen mehrere Eizellen gleichzeitig heranreifen. Doch keine Angst: Frauen, die die "Pille" nehmen, müssen heutzutage nicht mehr befürchten, nach dem Absetzen gleich mehrere Babys zu empfangen.

„Allerdings müssen Paare, die sich zu einer künstlichen Befruchtung entschließen, schon damit rechnen, Zwillinge oder sogar Drillinge zu bekommen“, erklärt die Frauenärztin, „denn es werden immer bis zu drei befruchtete Eizellen in die Gebärmutter eingesetzt“. Wenn alle diese Eizellen den langen, mühsamen Weg in die Gebärmutter schaffen, um es sich dort gemütlich zu machen, könnte es ihnen dort mit der Zeit zu eng werden. Die erhöhte Zwillingsrate bei Frauen zwischen 35 und 40 Jahren kann aber auch einfach damit in Zusammenhang gebracht werden, dass viele Mütter heute generell älter sind, weil sie mit der Familienplanung erst später beginnen.

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Es gibt immer wieder Spekulationen über die Erblichkeit von Zwillingen. Zwar wurde bislang noch kein Gen entdeckt, das für den zweifachen Segen verantwortlich gemacht werden kann, allerdings ist die Wahrscheinlichkeit für eine Frau, zweieiige Zwillinge zu bekommen größer, wenn sie selbst Zwilling ist oder es in der Familie der Mutter schon irgendwann einmal Zwillinge gab. Die gängige Theorie, dass dabei jeweils eine Generation übersprungen wird, also die Anlage von der Großmutter auf die Enkeltochter übertragen wird, wurde bisher nicht wissenschaftlich belegt. Übrigens, Väter haben keinen erwiesenen Einfluss auf die Möglichkeit, ein Produkt im Doppelpack zu erzeugen, und es spielt auch keine Rolle, ob in der väterlichen Linie Zwillinge vorkommen.

Bei eineiigen Zwillingen spielen alle diese Faktoren keine nachweisliche Rolle. Sie sind ein reines "Zufallsprodukt" (Lesen Sie dazu auch den Artikel „ Zwillinge – Eine Laune der Natur ?“)

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